Kaum jemand weiß, dass gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts Steinwerkzeuge aus den verschiedensten tertiären Epochen Europas von führenden Wissenschaftlern anerkannt waren. Michael Brandt präsentiert diese mit Geschick und für verschiedene Zwecke bearbeiteten Steinwerkzeuge in einem umfassenden und gründlich recherchierten, weltweit einmaligen Werk. Zahlreiche brillante Fotos der Originalfunde aus Museen Europas haben große Überzeugungskraft.

Die Hersteller der z.T. gut gearbeiteten Bohrer, Messer, Schaber, Kratzer usw. lebten lange vor den Mensch-Tier-Übergangsformen der herkömmlichen Entstehungstheorien.

Der Autor plädiert für die volle Wiederanerkennung der tertiären Steinwerkzeuge und damit für Neuüberlegungen zur Entstehungsgeschichte der Menschheit.

Das Buch gewährt zudem interessante Einblicke hinter die Kulissen des Wissenschaftsbetriebs und das Zustandekommen mancher „bewiesener“ Erkenntnisse.

Dieses Übersichtlich gegliederte, mit Begriffserklärungen versehene und trotz der wissenschaftlichen Tiefe leicht verständlich geschriebene Buch wendet sich an alle an der Vorgeschichte interessierten Laien und Wissenschaftler.

Die Bedeutung der Thematik für die Kontroverse um Schöpfung und Evolution kann kaum überschätzt werden.

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Michael Brandt
Vergessene Archäologie
Steinwerkzeuge fast so alt wie Dinosaurier.

Holzgerlingen. 2011
Festeinband, farbig, Großformat 23,0 x 30,0 cm
472 Seiten und viele hundert Abb.
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